Sydney

Sydney

Angekommen in Sydney haben wir unsere gebuchte Unterkunft gut gefunden. Allerdings konnten wir nicht rein, da es einen Self-Check-In gab und wir irgendwie keine Daten erhalten hatten. Also mussten wir im Einkaufzentrum irgendwie ins Internet. Nach einem langen und kostenreichen Telefongespräch konnten wir dann die Eintritts-Daten bekommen.
Zurück an der Unterkunft haben wir erstmal das Auto ausgeräumt, das wir morgen nun nach 5 Wochen zurück geben werden… Dabei ist uns aufgefallen, dass wir irgendwie ganz schön viel Zeug haben 😉
Nachdem wir das Auto von innen soweit geleert und gereinigt hatten haben wir uns auf die Suche nach einer Wäscherei und was zu essen gemacht. Auf der Fahrt ist es dann passiert: Wir sind ohne Plakette auf eine Mautstraße gefahren… Was das bedeutet war uns nicht so ganz klar, im Internet liest man auf jeden Fall diverse Horrorgeschichten. Andi hat es etwas gelassener hingenommen als Lena. Im Internet konnten wir dann aber auf einer Seite die Maut direkt bezahlen, nachdem wir die Zulassungsdaten eingegeben hatten. Puh, also doch alles nicht so schlimm und nicht der Aufregung wert… 😊
Am nächsten Tag sind wir dann noch in die Waschanlage gefahren um anschließend das Auto abzugeben. Die Abgabe hat reibungslos geklappt und wir sind froh, dass uns das Auto über 12.500 Kilometer gute Dienste geleistet hat und wir pannenfrei angekommen sind. Anschließend mit dem Bus auf den Weg in die Stadt machen. Hierfür hatten wir uns gestern schon „Opal-Karten“ gekauft. Die mit Geld aufgeladenen Karten müssen dann einfach beim Ein- und Aussteigen an ein Lesegerät gehalten werden. Echt ein geschicktes System 😊

So sind wir bis ins Zentrum gefahren und haben den restlichen Tag mit Bummeln durch die Einkaufsstraße von Sydney verbracht. Dabei sind wir auch am Queen Victoria Building vorbeigekommen. Ein sehr altes und hübsches Gebäude, das heute als Einkaufszentrum dient.

Wir haben uns nach Darling Harbour treiben lassen, wo wir dann „endlich“ eine Touristeninformation gefunden haben 😉 Mit den wichtigsten Karten ausgestattet sind wir dann in Richtung „Paddys Markthalle“ gelaufen. Im Grunde ein Markt wie wir ihn schon aus Melbourne kannten, nur dass hier die Kleider und Souvenirs deutlich in der Überzahl waren… In der Markhalle gab es auch diverse Essensläden und wir haben vor dem Rückweg zur Unterkunft noch zu Abend gegessen.

Am nächsten Tag haben wir uns dann wieder auf den Weg ins Zentrum von Sydney gemacht. Erstes Ziel heute war der Fischmarkt, der wohl der zweitgrößte der Welt ist. Den größten kennen wir ja bereits aus Tokyo 😊 Wie wir beim durchschlendern feststellen mussten liegen da auch Welten dazwischen. Von „riesig“ kann man bei dem Fischmarkt auf jeden Fall nicht sprechen 😉 So waren wir recht schnell durch die für Touristen zugängliche Halle durch und haben uns auf den Weiterweg durch die Stadt gemacht. Vorbei an der Town Hall und dem Sydney Tower sind wir an der „Saint Mary‘s“Kathedrale rausgekommen. Diese liegt direkt neben dem Hyde Park. Eine wirklich beeindruckende Kirche, die scheinbar gerade für eine Hochzeit hergerichtet wurde.

Wir haben uns weitertreiben lassen und sind am „Woolloomoloo“ Hafen angekommen. Hier konnten wir über einen Fußweg direkt am Wasser zu einer Landspitze laufen von der aus man die Oper von Sydney und die Harbour Bridge in einer Flucht sehen kann. Kaum an der Spitze angekommen zeigten sich die beiden Bauten. Vor allem die Oper hat uns schon von weitem beeindruckt. Auch konnte man von dieser Stelle ein tolles Foto von der Skyline Sydneys machen.

Nach dem ein und anderen Foto sind wir die nächste Bucht entlanggeschlendert, die uns direkt zum Opernhaus führte. Um diese Bucht herum gibt es riesige Grünflächen auf denen man sich ausruhen oder spielen kann. Oder, und das hat uns echt beeindruckt, man kann auch eine Rasenfläche buchen und mit Blick auf die Oper im freien heiraten…. Verrückt… Was das wohl kostet haben wir uns gefragt. Zwei Hochzeiten wurden gerade vorbereitet.

Wir sind weiter um Opernhaus gelaufen und waren beim Näherkommen von diesem Bau wirklich beeindruckt. In echt wirkt das nochmal so richtig anders. Wir haben entschieden eine Führung durch das Opernhaus zu machen. In der einstündigen Führung konnten wir einige interessante Dinge erfahren. Der Bau hat insgesamt 14 Jahre gedauert und ganze 100 Millionen australische Doller gekostet…!!! Geplant waren anfangs mal 3,5 Millionen Dollar… Da soll nochmal jemand was wegen dem Berliner Flughafen sagen 😊 Die Außenfassade der Oper ist im Übrigen mit sich selbst reinigenden Fliesen verkleidet. Das Gebäude gehört seit 2007 auch zur Liste der UNESCO-Welterben.

Nach der Führung sind wir noch was essen gegangen und haben uns auf den Rückweg zur Unterkunft gemacht. Dabei sind wir nochmal durch den Hyde Park gelaufen, in dem auch ein War Memorial für die Gefallenen steht.

Am nächsten und letzten Tag in Sydney haben wir nach langer Zeit mal wieder unsere Rucksäcke geschultert. Heute wollten wir noch das älteste Stadtviertel „The Rocks“ erkundigen. Dieses Viertel gehört zu einen der ältesten Viertel. Auch sind hier noch die einzigen alten Gebäude Sydneys erhalten. Im Grunde haben uns die Backsteingebäude ein wenig an die Speicherstadt in Hamburg erinnert, nur eben etwas kleiner 😉 Auch sind diverse Gebäude moderne umgebaut. Wir sind durch den am Wochenende stattfindenden Künstlermarkt gelaufen und uns ein wenig treiben lassen. So standen wir dann irgendwann wieder am „Circular Quay“, dem Verkehrsknotenpunkt von Sydney. Hier kann man in alle Richtungen mit der Bahn oder auch mit der Fähre losfahren.

Nach einem Eis haben wir uns dann entschieden mit der Fähre in Richtung Olympia Park zu fahren. Die Fahrt hat zwar eine ganze Stunde gedauert, aber wir haben vom Wasser nochmal wirklich tolle Sichten auf die Stadt gehabt. Auch haben wir tolle Häuser gesehen, in denen es sich, so glauben wir, wirklich gut leben lässt 😊

Angekommen am Olympia Park haben wir einen Blick auf das einstige Olympiastadion von 2000 geworfen. In einem angelegten Park steht auch noch die „Halterung“ für die Olympische Fackel. Das Gelände ist unheimlich groß und es gibt zwischenzeitlich noch einige Sportparks mehr.

Anschließend haben wir uns auf den Weg zum Flughafen gemacht, wo der Weiterflug auf uns wartete.

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