Von Yulara nach Coober Pedy

Von Yulara nach Coober Pedy

Da wir auch den Sonnenaufgang mit Blick auf den Uluru genießen wollten, haben wir uns den Wecker auf 5:45 Uhr gestellt. Nach zweimal „snoozen“ sind wir aufgestanden und haben uns wieder auf den Weg in den Nationalpark gemacht. Die Sonne sollte um 7:11 aufgehen, aber die Dämmerung zeigte sich bereits.

Bei einer Tasse Kaffee konnten wir den Sonnenaufgang beobachten. Wir hatten wie gestern Abend unseren 1.Klasse-Campkitchen-Platz. Heute war es allerdings seit langem mal wieder wolkig und so wurden die Wolken und der Uluru in die unterschiedlichsten Farben getaucht. Von blau nach lila, nach rot, nach orange, ein wirklich atemberaubendes Schauspiel. Fast wie auf dem Rinjanii, aber nur fast 😊
Durch die Weite hier sind die Sonnenauf- und untergänge aber tatsächlich auch immer sehr beeindruckend. Man kann hier einfach einen wahnsinnig weiten Horizont sehen. Ebenso wie man quasi jede Nacht den fantastischen Sternenhimmel beobachten kann.

Dämmerung
kurz vor dem Sonnenaufgang
Sonnenaufgang

Nach dem Sonnenaufgang haben wir einen „kleinen“ Morgenspaziergang gemacht: Den Base Walk. Bedeutet wir sind einmal um den Uluru herumgelaufen. Die Strecke betrug gute 10 Kilometer und wir konnten den Steinkoloss von allen Seiten bewundern. Es ist wirklich der Wahnsinn wie der da so in der Landschaft steht und im Grunde nichts darauf wächst, einfach nur Stein… In der Regenzeit sammelt sich teilweise Wasser, dass dann als Wasserfälle herunterschießt und schwarze Stellen hinterlässt.

Base Walk
gebrochener Fels am Uluru
Uluru
Blick nach oben

Nach zwei Stunden sind wir wieder am Auto angekommen. Wir haben uns entschieden nicht zu den Olgas (benannt nach der Königin Olga von Württemberg) zu fahren. Das sind ebenfalls im Nationalpark liegende Felskuppeln, die von den Aboriginies „Kata Tjuta“ (viele Köpfe) genannt werden. Dies war ursprünglich wohl ein ähnliches Felsmassiv wie der Uluru, dass aber in 36 teile „zerbrochen“ ist. Da es aber nochmals zusätzliche 100 Kilometer Fahrt waren, haben wir uns gegen eine Besichtigung entschieden.

Also haben wir uns auf die Weiterfahrt in Richtung Süden gemacht. Da auf dem Weg kein richtiger Campingplatz kam an dem wir halten wollten sind wir noch bis in das gut 700 Kilometer entfernte Coober Pedy gefahren, wo wir ohnehin einen Stopp einlegen wollten. Bei der Fahrt dorthin haben wir nun auch das nördliche Territorium hinter uns gelassen. Jetzt befinden wir uns also im südlichen Territorium. Deutlich wird der Wechsel in ein anderes Territorium auch immer durch die Warnschilder, dass man ja kein Obst und Gemüse mit über die „Grenze“ nehmen soll. Die Australier haben tierische Angst vor einer Fruchtfliegen-Plage… 😊 Wenn man erwischt wir kann man zu Strafen herangezogen werden… Verrückt…

Beim Abendessen haben wir auch gemerkt, dass wir nun wieder südlicher sind. Durch den starken Wind waren die Temperaturen doch deutlich geringer und wir sind nach einer warmen Dusche schnell in unseren Bus „geschlichen“.

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