Meran

Meran

Nach einer ruhigen Nacht im Doppelzimmer haben wir uns recht früh auf den Weg zum Frühstück gemacht.
Dabei mussten wir feststellen, dass sowohl das Wetter als auch Lenas Fuß nicht so wirklich besser geworden sind. Besonders der Regen hat sich die ganze Nacht hartnäckig gehalten und auch aus dem Frühstücksraum war kein blauer Himmel erkennbar.
Im gesamten Frühstücksraum war eher gedämpfte Stimmung und keiner wusste so recht wie es nun weiter gehen soll. Das Wetter sollte die nächsten Tage auch nicht wirklich besser werden und so musste irgendwie ein Plan her. Zumindest war recht schnell klar: Zu Fuß geht es auf jeden Fall nicht 😉

Wir haben uns dann entschieden einige Etappen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu überspringen. So konnte sich Lenas Fuß erholen und auch das Wetter konnten wir besser abwarten.

Ziel sollte Meran sein. Auf den ersten Blick in der Karte nicht so weit weg, nur zwei Täler weiter. Tja, aber wie kommt man denn nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln in das übernächste Tal…?!? 🙂
Unser Weg führte uns also zurück nach Belluno, von dort nach Trient und dann weiter nach Meran.

Ja, und dann „saßen“ wir also in Meran.
An sich eine echt schöne kleine Kur-Stadt mit Thermen und diversen Ausflugsmöglichkeiten. Aber wenn man eben eigentlich weiter will ist das auch nicht so recht das Wahre… 😉

Lenas Fuß wurde, im Gegensatz zum Wetter, immer besser und wir waren optimistisch unsere Tour zumindest aus gesundheitlicher Sicht weiter zu laufen.
Der tägliche Blick in die Wetterkarten ließ aber nichts gutes erhoffen und es war vor allem auch ab 1500 Schnee angesagt.

Nach einigen Tagen des Wartens haben wir uns dann gegen eine Fortsetzung unserer Route entschieden. Mit Schnee und zum Teil doch recht schlechter Sicht ist es insgesamt zu gefährlich und wir waren uns einig: KEIN unnötiges Risiko!
So wird unser Vorhaben „Alpenüberquerung“ also dieses Jahr nichts. Aber wie sagt man so schön: Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben 🙂

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