Etappe 1

Etappe 1

Etappe 1: Von La Stanga zum Refugio Pian de Fontana

Nachdem wir am Abend noch ein toll renoviertes altes Gasthaus in der Nähe des Starts zur ersten Etappe gefunden hatten haben wir dort noch gemütlich zu Abend gegessen.

Das Frühstück am nächsten war dann auch wirklich einfach nur fantastisch. Auf verschiedenen Schieferplatten haben wir alles nur erdenkliche serviert bekommen. Eine tolle Stärkung für die bevorstehende erste Etappe.
Die Besitzerin hatte Andi dann beim Bezahlen auch angeboten uns bis zum Einstieg zu fahren, da es bis dahin zwei Kilometer direkt an der Straße zu laufen wären. Andi wollte gedanklich dann nur ganz kurz den „Großen“ spielen, dachte dann aber „klar, wir lassen uns fahren“.

Am Einstieg angekommen ging es zunächst einige Stufen steil hinauf und auch der weitere Anstieg ging gut bergauf. Da es in der Nacht geregnet hatte und auch die Wolkendecke noch dicht war, war alles recht nass und die Steine etwas glitschig. Nach einer knappen dreiviertel Stunde sind wir dann auch den geschotterten Waldweg gekommen. Dieser ging dann etwas angenehmer bergauf. So wechselte sich die Strecke immer wieder zwischen Aufstieg im Wald und leichteren Passagen auf dem Forstweg ab. Nach knapp drei Stunden sind wir an einem Refugio, also einer Bergunterkunft, angekommen. Hier haben wir uns erstmal eine Pause gegönnt und die nun endlich strahlende Sonne genossen.
Da die Sonne dann aber doch wieder von den Wolken verdeckt wurde haben wir uns auch zügig zum Weiterwandern entschieden.

Der weitere Anstieg ging nun mehr durch den Wald auf einem kleinen Pfad. Je höher wir gekommen sind, umso lichter wurde es, bis wir ein Stück direkt „am Abgrund“ entlanggelaufen sind. So sind wir um einen Bergkamm herumgelaufen und kamen auf eine größere Talsenke. Die Umgebung war jetzt mehr wie eine Alm und wir sind ein gutes Stück über grüne Wiesen gelaufen.

Am Abgrund entlang

Dann sollte es nochmal bergab gehen, bevor wir den letzten Anstieg zur Hütte meistern wollten. Der Abstieg war durch die Wanderstöcke gut zu machen. Nachdem wir einen kleinen Fluss gequert hatten ging es also wieder stramm bergauf.
Nach erneut knapp drei Stunden hatten wir die erste Etappe geschafft und sind bei unserer Übernachtungshütte angekommen, dem Refugio Pian de Fontana. Von hier hatten wir einen guten Rundblick. Die Dolomiten sind ein beeindruckendes Gebirge, wie wir heute schon feststellen konnten 😊

die letzten Meter zu Hütte
Übernachtungshütte

Nach kurzem Ausruhen haben wir uns dann unter die Dusche gewagt. Da nur kaltes Wasser aus dem Hahn kam war es eher eine Express-Dusche 😉 Aber wenigstens ist der Schweiß etwas abgewaschen…

Die restliche Zeit bis zum Abendessen haben wir mit Lesen, Spielen und Gesprächen mit anderen Wanderern verbracht und es wurde insgesamt ein netter Abend. Wir sind nur auf die Nacht gespannt. Mit uns sind noch weitere 12 Personen in der Hütte, hoffentlich bleibt es ruhig… 😉

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