Sapporo

Sapporo

Nach der kurzen Zugfahrt ins Zentrum von Sapporo haben wir das Hotel gut gefunden. Jetzt wollten wir uns vor allem noch wachhalten, damit wir in der Nacht auch schlafen können. Die lange Reisezeit steckt einem doch in den Knochen.
Also haben wir uns bei schönem Sonnenschein auf den Weg in den Odori-Park gemacht, die kleine „grüne Lunge“ von Sapporo. Was uns direkt auffällt ist die Sauberkeit. Man bedenke, Sapporo ist eine „kleine“ 1,8 Mio. Stadt….!!! Aber nirgends liegt Müll herum oder herrscht Unordnung. Wenn man Müll fallen lässt wird das auch mit 1000 Yen Strafe sanktioniert. Allerdings findet man auch eigentlich keine Mülleimer, in denen man Müll entsorgen könnte. Naja, daher tragen wir lieber mal alles mit uns rum, bis uns einer begegnet…
Auf unserem Stadtspaziergang durch den Odori-Park (ca. 2,5 Km Länge) haben wir diverse Ampelanlagen überqueren müssen. Dabei ist uns direkt aufgefallen, dass die Längsstraßen bei grün anders piepsen als die Querstraßen. Sowieso pieps und bimmelt und klingelt und blinkt es hier in der Stadt sehr viel. Wir haben den schönen Sonnenschein genutzt und noch ein paar Bilder vom TV-Tower und des restlichen Inventars des Parks zu machen (Brunnen, Spielplätze, Statuen, … und einen MAIBAUM!!! 😊). Partnerstadt von Sapporo ist im Übrigen München.
Auf der Suche nach einem Abendessen sind wir schließlich in der überdachten Einkaufsstraße „Tanukikoji“ gelandet. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt: Einkaufsläden, Restaurants, Spielhallen, und und und. Gefühlt haben wir gedacht ist diese Einkaufsstraße bestimmt 3 Km lang, auf der Karte ist es lediglich ein guter Kilometer… 😊 Vor den Restaurants sind dann alle Gerichte in Plastikform ausgestellt, sodass man schon mal entscheiden kann. Gelandet sind wir schließlich in einem kleinen „Suppen-Restaurant“. Bezahlen musste man hier am Eingang über einen Computer, die Suppe hat man dann direkt am Tresen bekommen. Als Suppe gab es „Fisch-Sud“ mit Nudeln, Pilzen, Lauch und ein kleines Stück Schweinefleisch für 800Yen (umgerechnet ca. 7 Euro).
Anschließend sind wir müde ins Hotel zurückgekehrt und haben um 7 Uhr im Bett gelegen. Hundemüde konnten wir dann fast durchschlafen…

Am nächsten Tag haben wir in einem Kaffeestore kurzerhand überlegt, wie wir den Tag in Sapporo verbringen wollen. Schnell war klar, dass wir uns zu Fuß auf den Weg zur Olympia-Skisprung-Schanze machen und dann auf dem Rückweg sehen, wo wir noch alles vorbeilaufen.
Durch den Odori-Park haben wir uns in Richtung Westen auf den Weg zum Mayurama Park gemacht. Am Ende des Parks sind wir im 1.Strafgericht von Hokkaido gewesen und haben von einem netten Japaner eine kurze „Führung“ erhalten. Im Mayurama Park haben wir dann den ersten Schrein besichtigt (Hokkaido Schrein). An den Park angeschlossen ging es dann bergauf zur Skisprungschanze. Die Strecke vom Hotel aus umfasst ca. 6 Kilometer.
In Sapporo haben die ersten asiatischen Olympischen Winterspiele 1972 stattgefunden, unter anderem auf der Skisprungschanze. Im Museum gibt es diverse alte Sportgeräte zu sehen und vor allem die japanischen Sportler werden hier verehrt. Auch kann man sich an unterschiedlichen Simulatoren an den verschiedenen Sportgeräten ausprobieren, wir waren dabei nicht so sehr erfolgreich… Schließlich haben wir uns auf den Weg zum oberen Schanzenkopf gemacht, wir haben den Fußweg gewählt, Skilifte kennen wir bereits ausreichend 😊 Von oben hat man einen fantastischen Blick über die Stadt, leider war es etwas diesig. Jedoch haben wir es uns nicht nehmen lassen und haben viele schöne Bilder gemacht, „auch Panoramabilder“ (wer kann).
Auf dem Rückweg sind wir noch am Botanischen Garten, dem ersten Rathaus von Hokkaido und dem Uhrenturm vorbeigelaufen. Auch haben wir noch einen „Schlenker“ in die Sapporo Factory gemacht, einer sehr großen Shopping Mall mit über 160 Geschäften. Hier ist auch die alte Brauerei vom Sapporo Bier angeschlossen und wir haben einen Bierkeller gefunden, der tatsächlich auch Bierkeller hieß.
Auf dem Weg zum bereits gestern ausgewählten Restaurant sind wir noch an einer unterirdischen Shopping Mall vorbeigekommen. Beim Betreten war uns klar, warum so wenig oben auf der Straße los ist: Es sind aufgrund des sehr windigen und regnerischen Wetters alle unterirdisch unterwegs…
Vorbei am größten Entertainment-Areal er Stadt, dem „Susukino“ (insgesamt 3500 Entertainment Angebote), sind wir in ein sehr einheimisches Restaurant gegangen. Zumindest machten alle dort sitzenden und arbeitenden den Eindruck als würden nicht so viele Touristen hier zum Essen eintreten. Das Bestellen der Suppen war entsprechend auch nicht ganz leicht, da wir die Zeichen nicht alle lesen konnten und die Kellnerin nur wenig English konnte. Aber die Suppen waren super und wir haben so unsere erste Mahlzeit im Knien zu uns genommen 😊
Anschließend haben im Hotel die weiteren Tage geplant und uns entschieden am nächsten Tag bis nach Abashiri (Nordosten von Hokkaido) weiterzufahren. Das Wetter soll sowieso nicht so gut sein, da kann man dann gut Bahn fahren.

Die Fahrt nach Abashiri haben wir mit unserem JR-Ticket (4-Tages-Pass für Hokkaido) absolviert, was wir zunächst am Bahnhof in ein gültiges Ticket umtauschen mussten. Da der Wecker irgendwie nicht so funktioniert hat wie wir wollten waren wir etwas knapp dran. Die Dame am Schalter war auch kurz irritiert, dass wir direkt fahren wollen, hat uns aber schnell die Tickets inklusive Sitzplatzreservierung rausgelassen.
Den ersten Teil der Strecke, bis Asahikawa, haben wir in 1 Std. 45 geschafft. Dort sind wir dann direkt in den Anschlusszug nach Abashiri umgestiegen, der insgesamt 4 Std. unterwegs war. Hier sind wir nun auch immer mehr ins Hinterland gekommen. An einer Stelle ist der Zug dann wieder zurückgefahren. Damit aber niemand rückwärts fahren muss wurden kurzerhand die Sitze von Hand wieder in Fahrtrichtung gedreht… Verrückt… 😊
Das Hotel in Abashiri haben wir recht gut gefunden und auch einige Touristen-Infos haben wir erhalten. Allerdings ist es hier mit dem Englisch noch schwieriger…
Jetzt sind wir auf den morgigen Tag in Abashiri gespannt, bevor es Samstag weiter Richtung Shiritoko-Nationalpark gehen soll.

PS: Das zweite Spiel hat Andi gewonnen… Jetzt steht es unentschieden.

erstes Rathaus
Skisprungschanze
Maibaum
Panorama-Blick von der Skisprungschanze
Beispiel-Essen aus Plastik
TV-Tower
Hokkaido Schrein

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