Koya-san

Koya-san

Heute haben wir uns dann auf den Weg zum Koya-San gemacht, also quasi zum Berg Koya. Der Berg wird auch Tempelberg genannt, weil es hier ca. 125 Tempel gibt, in denen auch heute noch aktiv Mönche leben. Hier gibt es in Japan fast die einzige Möglichkeit in einem Tempel zu überachten und am Tempelleben der Mönche teilzuhaben. Dank der Unterstützung durch die Touristeninformation hatten wir ja bereits einen Tempel für eine Übernachtung buchen können.

Die Fahrt zum Koya-san ist eine Fahrt ins „Nirgednwo“ der Berge, zumindest kommt es einem so vor. Erst sind wir mit einer einfachen Bummelbahn auf die Höhe von ca. 350 Metern gefahren. Dann galt es umzusteigen in eine Seilbahn. Die Bergstation liegt bei ca. 900 Meter und war doch deutlich steiler als die uns bekannte Seilbahn im Waldfriedhof (manchen ja auch als „Erbschleicher“ bekannt 😊 ).

Seilbahn zum Koya-san

Das letzte Stück zum Tempel „Jimyoin“ haben wir dann zu Fuß zurückgelegt (ca. 5 Km).
Nach der Ankunft wurde uns der Tempel gezeigt und auf unserem klassisch japanisch eingerichteten Zimmer ein Grüntee serviert. Anschließend sind wir erstmal in den tempeleigenen Onsen gegangen, um uns zu baden.

Aufgang zum Tempel
Eingangsschild zum Jimyoin-Tempel

Das Abendessen wurde dann auch auf das Zimmer serviert: Ein klassisch japanisches Abendessen, komplett vegetarisch. Alle war in kleine Schüsselchen verteilt und auf zwei kleinen Tischchen pro Person angerichtet. Es gab diverse Kleinigkeiten, teilweise frittiert, teilweise eingelegt. Alles war sehr sehr lecker. Zum Nachtisch gab es dann noch Grapefruit. Mhhhmmm…. Das erste Obst, was wir seit Ankunft hier in Japan gegessen haben…
Da das ganze Unterfangen sowieso micht gerade günstig war haben wir uns gedacht wir gönnen uns noch zwei Fläschchen Sake zum Abendessen: Eins warm, eins kalt… Naja, der einzige Unterschied war, dass der warme Sake irgendwie mehr „gezündet“ hat 😉

Abendessen
Kimonos für den Onsen-Besuch

Nach dem Abräumen des Abendessens wurde uns dann unser Schlafgemacht, die beiden Futonbetten, hergerichtet und der Ablauf der morgigen Andacht um 6:30 Uhr erklärt.

Nach einer ruhigen und guten Nacht sind wir dann gegen 6 Uhr aufgestanden, damit wir an der Morgenandacht teilnehmen können. Hierzu mussten wir in den Haupttempel gehen. Dort war dann ein Schrein aufgestellt und diverse Kerzen und Lampen haben gebrannt, sowie ein Räucherstäbchen.
Außer uns haben noch ca. 8 weitere Touristen an der Morgenandacht teilgenommen. Leider haben nur zwei Mönche die Andacht gehalten, sodass nur ein wages Gefühl entstehen konnte, wie so etwas tatsächlich abläuft. Die beiden Mönche haben dann ca 30 Minuten lang gesungen, Klangschalen angeschlagen und mit Schellen geklingelt. Wir selbst sind dann noch aufgefordert worden vor den Schrein zu treten und etwas wie Asche in die Schale mit dem Räucherstäbchen zu werfen.

Nach der Andacht sind wir zurück auf unser Zimmer, wo in unserer Abwesenheit schon das Frühstück aufgestellt wurde. Wieder gab es diverse kleine Schüsselchen mit unterschiedlichen vegetarischen Sachen, dazu eine große Schale mit Reis und zwei Suppen. Wir konnten mal wieder nicht alles genau definieren, aber es hat alles soweit geschmeckt. Es ist jedoch sehr gewöhnungsbedürftig Salat und Algen zum Frühstück zu essen….. 😉

Frühstück
Der Tempel

Anschließend sind wir dann mit dem Bus zurück zur Seilbahn gefahren um mit dem Zug in Richtung Hiroshima zu kommen.

PS: Auch in der natürliche stille der Tempelanlage reißt Andis Siegesserie nicht ab: Es steht zwischenzeitlich 19:11 für Andi.

69 Gedanken zu „Koya-san

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