Nitmiluk Nationalpark

Nitmiluk Nationalpark

Bis zum Nitmiluk Nationalpark, der 30 Kilometer nördlich von Katherine liegt, mussten wir nochmals gute 100 Kilometer fahren.

Im Nitmiluk Nationalpark gibt es mehrere Schluchten, die Katherine Gorge, durch die der Katherine River fließt. Die Schluchten sind teilweise bis zu 100 Meter tief und es gibt einige Stromschnellen zu bewundern. In der Regenzeit kann es sein, dass der Wasserspiegel auf bis 18 Meter ansteigt und den Fluss dann in einen reißenden Strom verwandelt. Da wir in der Trockenzeit da sind, ist eher wenig Wasser da.
Vom Parkeingang gibt es diverse Wanderwege zu begehen, die teilweise auch über mehrere Tage gehen. Man kann sich aber auch ein Kanu ausleihen und die Schluchten abfahren. Es gibt aber diverse Krokodile und das war uns dann nicht ganz so geheuer.

Da wir kein Zelt haben und auch nicht so für Buschcamping ausgestattet sind, haben wir uns für eine mittlere Tour mit gut 10 Kilometern entschieden.
Der erste Teil der Strecke ging steil aufwärts, direkt am Fluss entlang. Oben angekommen hatten wir einen tollen Ausblick.

Katherine River
Blick über die Schlucht

Der weitere Weg war dann ein gutes Stück eher eintöniges Buschwandern: Sträucher, Staub, Steine… 😊 Immer wieder sind wir an Wassertanks vorbeikommen, an denen man sein Trinkwasser auffüllen kann. Und das ist sicher auch nötig, da es heute auch sehr warm war. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, wie das so im Sommer ist… Am Parkeingang stand ein Schild, dass es heute 37 Grad hat….

Wanderweg
durch den Busch

Nach gut 1,5 Stunden durch den Busch laufen sind wir zum nächsten Aussichtspunkt gekommen. Von hier hatte man einen fantastischen Ausblick über die Schlucht und es ging direkt vor uns wirklich 100 Meter in die Tiefe. Das Wasser hatte eine tolle blaue Farbe und die Felsen waren mit ihrem rot ein fantastischer Kontrast.

Pause mit Ausblick

Eigentlich wollten wir dann von hier zu einem kleinen Badeloch absteigen. Das ist der einzige Ort der im Park zum Baden freigegeben ist, da es ja sonst wie gesagt einige Krokodile gibt…
Der Abstieg war uns dann bei den Temperaturen doch zu viel, schließlich hätten wir ja wieder hochsteigen müssen… 😉
Also sind wir zurück zum Auto gelaufen und dort nach gut 3 Stunden Wanderung heil wieder angekommen. Bei einem Apfel zur Stärkung haben wir dann ganz in der Nähe ein Känguru entdeckt. Wir konnten sehr nah hinlaufen, Lena und das Känguru trennte kaum ein Meter, und haben gute Bilder machen können.

neben dem Känguru

Da es in den nächsten Tagen in die Mitte von Australien gehen soll, haben wir die Zeit noch genutzt um weiter in den Süden zu fahren. Es ist ja jetzt durch die Zeitumstellung eine Stunde länger hell und wir konnten so bis kurz vor 19 Uhr noch ein paar Kilometer schaffen.

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