Okinawa

Okinawa

Nach einer eher unruhigen Nacht im Hostel (Wir hatten einen echten Schnarcher im Raum), haben wir uns auf den Weg zum Flughafen gemacht. Mit dem Einchecken hat alles reibungslos geklappt und wir haben noch einen „Iced-Coffee“ genossen. Die Japaner trinken eigentlich nur kalten Kaffee (also heisser Kaffe, der dann in einen Becher mit Eiswuerfeln eingefuellt wird)… Ist also quasi eine Spezialitaet.
Der Flug nach Okinawa war etwas unruhig. Aber wir wurden durch unsere Sitznachbarin abgelenkt, die sich vorsorglich schonmal im Flugzeug mit Sonnencreme eingecremt hat, Lichtschutzfaktor 50 wohlbemerkt… Naja, hier will eben niemand braun werden!

Zu unsere Bleibe fuer die naechsten Tage sind mit der Monorail ein paar Stationen gefahren. Dabei haben wir auch den Fluss ueberquert, was in einer solchen Hoehe doch etwas komisch ist. Aber so hatten wir schonmal einen guten \blick ueber Naha.
Mit unser Ein-Zimmer-Ferienwohnung sind wir sehr zufrieden! Im 6. Stock haben wir auch fast einen Blick aufs Meer.

Am Nachmittag sind wir noch durch die Touristen-Meile von Okinawa gelaufen, wo sich ein Souvernirladen an den naechsten reiht. Auch Restaurants gibt es hier genug, fuer unseren Geschmack haben wir aber nichts gefunden und sind letzten Endes in einem Burgerladen gelandet. Da in Okinawa die Amerikaner einen Stuetzpunkt haben, dachten wir das wird schon gut sein… Naja……. Sagen wir mal: Wir sind einigermassen satt geworden 😉
Dafuer gab es zum Nachtisch einen echt leckeren Crepe!

Am naechsten Tag wollten wir mal ein bisschen ausruhen und uns am Stadtstrand gemuetlich hinsetzen. Als wir vor ihm standen haben wir es uns dann doch nochmal anders ueberlegt. Die Bewertungen im Internet gingen „der haesslichste Strand der Welt“ bis hin zu „Super Erholung und Abkuehlung in der Stadt“. Naja… Als Abkuehlung in der Tat in Ordnung, man hat halt Blick auf den Highway… Aber wir waren uns einig: So einen Strand muss man schonmal gesehen haben.

Der „hässlichste/schönste“ Strand

Also sind wir weiter durch die Stadt getingelt, haben den chinesischen Garten besucht (in der Hoffnung einen netten Sitzplatz zum Kartenspielen zu finden…) und sind am Ende im Starbucks gelandet.
Hier haben wir uns die Zeit bis zum Abendessen vertrieben.

Chinesicher Garten

Das Abendessen war dann ein echtes Highlight. Wir haben einen kleinen, sehr einheimischen Sushi-Laden entdeckt bei dem wir uns Sushi und andere Leckereien bestellt haben. Das Sushi war sehr lecker und vor allem echt frisch! Ausserdem gab es noch eine Art „Mini-Fruehlingszwiebeln“ frittiert und den fuer Okinawa typischen, warmen Bittergurken-Tofu-Salat. Alles war sehr sehr lecker.
Da wir noch nicht ganz satt waren haben wir noch aus der „Foto-Speisekarte“ etwas gruenes, frittiertes bestellt. Es stellte sich heraus, dass dies frittiertes Seegras mit Krabbenfleisch war. Es hat fantastisch geschmeckt und war eine gute Ueberraschung und ein super Abschluss fuer das gute Abendessen!!!!

Sushi
Bittergurken-Tofu-Ei-Salat (warm)
Der Sushi-Koch

Das Essen ist im uebrigen auch ein Geheimnis, warum die Menschen hier auf Okinawa so alt werden. Ein Alter von ueber 90 Jahren ist hier keine Seltenheit. Die Bittergurke (Goya) gilt als DIE Wunderwaffe und soll bei Krankheiten alle Art helfen (gut, dass wir die heute als Abendessen hatten, jetzt sind zwei Jahre laenger auf jeden Fall drin 🙂 ). Insgesamt schwoeren die Menschen hier auf das traditionelle Essen (viel Obst und Gemüse und eher wenig Fleisch, Fisch und Eier) und auf „hara hachi bu“: Man hört mit dem Essen auf, sobald der Magen zu vier Fünfteln voll ist.
Ausserdem sind die Menschen hier bis ins hohe Alter aktiv, es gibt quasi keinen Ruhestand und auch sportlich sind die Leute hier sehr aktiv.
Insgesamt spuert man hier auf Okinawa eine andere Lebensweise: Alles ist lockerer und entspannter. Die Zeit spielt keine Rolle und auch an der Kleidung erkennt man Unterschiede. Hier gibt es kaum Menschen, die im Anzug herumlaufen, was im restlichen Japan ueblich ist.

Am letzten Tag auf Okinawa wollten wir zum Churaumi Aquarium fahren. Dies ist auch der eigentliche Hauptgrund für unseren Kurztrip nach Okinawa. Das Aqarium ist eines der größten Aquarien weltweit und man kann dort zwei Wahlhaie bestaunen.

Da der Touristenbus mit 20 Euro pro Fahrt und Person uns doch recht teuer erschien, dachten wir es wäre doch eine gute Alternative mit dem Auto selbst zu fahren und auf dem Weg noch einige schöne Buchten zu erkunden. Also haben wir ein Auto reserviert und sind frohen Mutes am Morgen zur Verleihstation. Tja, leider mussten wir feststellen, dass wir das Auto nicht bekommen. Hintergrund ist, dass wir mit unserem Internationalen Führerschein nicht den richtigen dabei hatten. Notwendig wäre eine japanische Übersetzung mit der Bestätigung über das Abkommen von 1949. Da reicht es nicht einen internationalen Führerschein mit der Bestätigung über das Abkommen von 1968 z haben… Auf Hokkaido sind wir somit quasi „schwarz gefahren“.
Nun ja, also sind wir, nachdem wir es noch bei einer anderen Verleihstation mit dm selben Ergebnis versucht haben, zurück zur Unterkunft um zu prüfen wo und wann der Bus fährt…
Glücklicherweise haben wir zeitnah einen Bus erwischt, da man zwei Stunden bis zum Aquarium unterwegs ist und es sich sonst kaum mehr gelohnt hätte.

Der Ocean Expo Park

Das Aquarium und der drumherum liegende Ocean Expo Park (hier hat 1975-1976 eine internationale Meeresausstellung „Expo ’75“ stattgefunden) hat dann den umständlichen Morgen entschädigt. Ein solche Aquarium haben wir beide noch nicht gesehen und die Vielfalt der Fische war beeindruckend. Am Eingang des Aquariums konnte man Seesterne und irgendwas undefinierbares im Wasser anfassen.
Das Becken mit den beiden Wahlhaien hat dann alle vorstellbaren Dimensionen gesprengt. Zwei riesige Wahlhaie, so ca. 8 Meter lang, drehten ihre Runden zwischen kleineren Fischschwärmen. Es gab auch eine Sitzbereich über den die Fische drüber hinweg geschwommen sind.
Wirklich Wahnsinn. Mal wieder typisch japanisch: Hauptsache die Superlative gebrochen…

Fisch im Aquarium
Der Wahlhai über uns
Einer der zwei Walhaie

Im Ocean Expo Park haben wir dann noch eine Delfin-Show angeschaut bevor wir uns mit dem Bus wieder auf den Rückweg nach Naha gemacht haben.
Zum Abendessen gab es dann sozusagen den letzten großen Ramen in Japan und wir haben uns so richtig satt gegessen.

Morgen werden wir dann also Japan verlassen und mit Taiwan in ein völlig neues Land eintauchen, von dem wir uns mehr „Lebensfreude“ und „Gelassenheit“ erhoffen.
Auch wollen wir ein paar ruhigere Tage mit etwas Entspannung verbringen.

59 Gedanken zu „Okinawa

  1. Hallo Lena,

    Dein Papa war am Samstag bei uns auf dem Markt in Degerloch und hat mir Eure Blog-Adresse gegeben. Nun habe ich gestern alle Berichte nacheinander gelesen und kann nur sagen: Tolle Eindrücke, super Ziele, die ihr ausgesucht habt und toll geschrieben!

    Euch beiden weiterhin eine tolle Reise mit vielen Erlebnissen, werde es ab sofort regelmäßig verfolgen und mir Tipps für die nächsten Urlaube holen 🙂

    Viele Grüße Lena

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